Dunkelblau

deine dunkelblau klirrende und
zugleich schmeichelnde Stimme war es,
die mich gefangen hielt in den Netzen
theoretischer Gedankenwelten,
voller Herzensfetzen
doch dir waren meine Träume zu bunt,
die Farben zu rot, die Worte zu hell,
der Meeresgrund
zu tief
mein inneres Wesen zu grell,
in dem mein schwarzes Monster schlief
wieder und wieder nach dir rief
als auch die lila Lieder die ich sang
wieder und wieder um meinen Atem rang
beinahe vor Leidenschaft erstickte
wenn ich deine schimmernden Augen eblickte
als meine Flügel erlahmt
und alle Feuer der Liebe erloschen waren,
wie auch die Worte
die einst Schlüssel zu deiner Pforte
wortlos abbprallten
stumme Echos weiter schallten
dein Schweigen mir den Atem nahm
und Zeit stockte, die fließen wollte,
wurde aus kalt warm
wie Tränen die stillschweigend über unsere Wangen rollten
dieses Kinistern zwischen uns,
war Brausepulver auf meiner Zunge
wuchsen weiße Rosen in meiner Lunge
die nach dir verlangten
meine Welt erneut anfing zu schwanken
mich festhielt wie verankerte Ranken
bis deine einsame Seele mich wieder verließ
sich selbst eines Rosen’s Dorn ins Herze stießt
bleibst du verschwunden
läufst deine endlosen Runden
in den Netzen
meiner Gedankenwelt
sind wir zerschellt

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Du bist tot.

Du bist für mich gestorben
Verdorben
Vergrabe ich dich
feierlich
auf dem Friedhof
der zerbochenen Träume.

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Du hast meine Flügel gebrochen
In mein Herz gestochen
Bist dann gegangen
zu deinem Verlagen
Eifersuchts Schlangen
Gefangen in meinen Gedanken
am Zanken von Herz und Verstand
Beinahe vebrannt
Hab ich das Wasser
über dich gegossen
Beschlossen
du bist gelöscht

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Im Nirgendwo

Ein neuer Tag
Ich sitze im Bett
Egal was ich sag‘
Es ist alles weg
Ich weiß nicht wohin
Brauche Rat und Tat
Suche einen Sinn
Hab keinen parat
Kein Ende kein Beginn
Bin festgefahren
Nach all den Jahren
Ohne einen Ausweg
Bewege mich im Kreis
Geh‘ lieber einen Umweg
Als das richtige Gleis
Wege gesucht
Doch keine gefunden
Hab alles versucht
In all diesen Stunden
All das schreibst du mir
Kann ich denn was tun
Um viertel vor vier
Außer dir sagen
„Alles wird gut“
Ich hasse dein Klagen
Es ist keine Wut
Hab dich nur sehr gern‘
Will dich lieber frei und froh
Doch Glück ist fern
Im Nirgendwo